Firma Nummer 1

Ein großes, deutschlandweit operierendes Unternehmen, was durch regionale Verkaufsniederlassungen vertreten wird.

Das Haus was sehr schon designed, mit Gaube und Erker und mit vielen großen Fenstern, ein richtiges Schmuckstück. Von Hause aus wurde der T10 Poroton Stein angeboten, mit einer speziell gedämmten Grundplatte käme man selbst mit einer im Standard 2-fach Verglasung auf eine KFW 75 Zertifizierung.

Eine im Vorfeld des Besuches geschriebene Mail mit unseren Sonderwünschen hatte man angeblich nicht erhalten … *nerv* … nach einigem Suchen fand man sie dann aber. Leider ging man kaum auf unsere Sonderwünsche ein … hob hervor, was das Haus alles besonderes hat.

Besonders schwer tat man sich mit der Erdwärmepumpe. Hier wollte man uns auf Biegen uns Brechen auf einen bestimmten Typ Luft-Wärme Pumpe umstimmen. Zahlreiche Zertifikate von Instituten, von denen ich noch nie gehört hatte, untermauerten die Argumentation … bester COP Wert, superleise, Heizwunder … je länger wir uns das anhörten, um so zugeneigter wurden wir der Luft-Wärme Pumpe.

Wir merken schnell, dass die geschliffenen Reden kaum Substanz hatten. Technisch kannte man sich nicht wirklich aus, redete teilweise auch ziemlichen Unfug … machte alles in allem kein sonderlich überzeugten Eindruck.

Zugriff auf den Bauleiter hatten wir auch nicht, alles geht über den Verkäufer. Dazu keine Übersicht, welche Handwerksfirmen das Haus bauen. Später erfuhren wir, dass diese Häuser meist ausgeschrieben werden. Die Firma macht genaue Vorgaben, Handwerker geben Ihren Preis ab, das billigste Angebot gewinnt meist … sprich man weiß nie vorher, welche Firmen das Haus wirklich bauen.

Recht schnell nach dem Besuch bekamen wir das überarbeitete Angebot. Obwohl längst nicht alles, was wir wollten, drin war, war der Mehrpreis wirklich enorm. Da dir Firma insgesamt keinen all zu vertrauenerweckenden Eindruck machen, haben wir uns hier nicht weiter bemüht.

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2 Antworten zu Firma Nummer 1

  1. Dirk schreibt:

    Hallo,

    leider ist der Block nicht vollständig zu ende geführt. Aber bis dahin sehr gut! 🙂

    Wir schreiben nun das Jahr 2016. Wie zufrieden seit Ihr im nachhinein mit eurem Haus? Würdet Ihr wieder mit HS Massivbau bauen? Könnte Ihr mir eventuell ein paar Bilder schicken?

    Und eine spannende Frage, wer ist die Große Firma vom letzten Eintrag??
    Wir wollen im Labndkreis HVL bauen und sind auf der Suche nach einer Baufirma…

    • nierrik schreibt:

      Guten Tag,

      ja, wir sind alles in allem sehr zufrieden.
      Es gibt … Kleinigkeit, die eigentlich so Minimal sind, dass sie nicht der Rede wert sind.
      Wir würden sofort wieder mit HS bauen.
      Der Bauleiter, Herr Knoll, hatte gegen Ende unserer Bauphase gesundheitliche Probleme und fiel längere Zeit aus.
      Und wenn Elektro Dux den Elektro Bereich macht, würde ich hier genau sagen, wo welcher Schalter und welche Steckdose hin kommt. Hier haben wir in einem Zimmer etwa 15 cm Abstand zur Tür, woanders 5 cm und sonst überall 10 cm (Werte geschätzt). Ich hatte bei der Begehung gesagt, dass er es so machen soll, wie an es „standardmäßig“ macht. Ich hab keine Ahnung wie hoch vom Boden oder wie weit entfernt von der Tür Schalter und Steckdosen angebracht werden.
      Wir hatten kleine Probleme (Ventil zum Pufferspeicher der Wärmepumpe fiebte bei einer bestimmten Konstallation, Elektromotor eines Rollos gab den Geist auf, zwei Rollobänder waren etwas zu lang) die innerhalb weniger tage behoben wurden.
      Alle Handwerker haben einen sehr guten Job gemacht. Unser Baubetreuer hat außer einer Dachrinne, die etwas zu wenig Neigung hatte nichts außer klitzekleinen kosmetischen Sachen gefunden und war insgesamt voll des Lobes über HS.

      Die große Firma war … sagen wir es mal so. Das beschriebe Schema hat sich wiederholt. Man bietet ein preiswertes Standardhaus an, sobald man Änderungen und Sonderwünsche haben will, die über das Verschieben von Wänden und Fenster hinaus gehen, wie zum Beispiel Dämmung, Erdwärme oder ähnliches, schießen die Preise in die Höhe.
      Je länger wir gesucht haben, um so unsympatischer kamen uns die großen Ketten vor und je sympatischer wurden uns die kleinen, jahrelang etablierten Firmen.
      Ob es Town & County war, Heinz von Heiden, Elbe Haus, Aktuell Bau oder oder oder … teilweise haben da innerhalb unseres Entscheidungsprozesses (etwa 3/4 Jahr) mehrmals die Ansprechpartner (Verkäufer) gewechselt.
      Da fanden wir Frau Andersson, auch wenn Sie vielleicht nicht der geschulte Verkäufer mit den geschliffenen Formulierungen ist, deutlich sypatischer.
      Und halt der Herr Knoll … hat vielleicht eine etwas derbe, robuste Art … aber genau der Mann für den Job.
      🙂

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